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Hypnose

Hypnose ist ein hochkonzentrierter Zustand der Entspannung, in dem das Bewusstsein, zurückgedrängt wird und das Unterbewusstsein in den Vordergrund tritt. Dies ist natürlich nur eine sehr einfache Erklärung. Tatsächlich gehen sehr komplizierte Prozesse während der Hypnose in unserem Gehirn vor, was übrigens auch immer mehr Wissenschaftler immer öfter beschäftigt. In neuesten Studien der Universitäten Freiburg und Jena konnten mit Hilfe der PET (Positronen-Emmisions-Tomographie) und der funktionalen MRT (Magnetresonanz-Tomographie) die Aktivitäten des Gehirns während einer Hypnose festgestellt und sichtbar gemacht werden.

Diesen Zustand erlebt jeder Mensch völlig natürlich mindestens zweimal pro Tag – kurz vor dem Einschlafen und kurz vor dem Aufwachen. Hypnose hat aber nichts mit Schlaf oder gar Ohnmacht zu tun! Im Schlaf bzw. während einer Ohnmacht können Sie nicht reagieren, was Ihnen in der Hypnose sehr wohl möglich ist. Es handelt sich bei Hypnose also um einen völlig natürlichen Zustand.

Vielleicht kennen Sie ja dieses Gefühl bereits? Sie schauen völlig vertieft und konzentriert einen Film und gehen dabei voll mit der Handlung mit? Oder Sie fahren eine lange Strecke mit dem Auto auf der Autobahn und können sich nicht erinnern, an welcher Abfahrt Sie gerade vorbei gekommen sind Hypnose ist also ein natürlicher Zustand, den wir normalerweise mehrmals täglich erleben, ohne es wirklich zu merken oder ihn als solchen zu identifizieren.

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Definition: Hypnose

„Hypnose ist die Umgehung des kritischen Faktors des Bewusstseins und die Etablierung von geeignetem, selektivem Denken.“ (Gerald F. Kein)

Geschichtliches zur Hypnose

Die alten Ägypter nannten es z. Bsp. „Tempelschlaf“, was etwas irreführend klingt, denn Hypnose hat mit Schlaf nichts zu tun!

Erst im 18. Jahrhundert nannte James Braid (1795 – 1860) diesen Zustand Hypnose – in Anlehnung an das griechische Wort für Schlaf Hypnos.

1836 – entwickelte der schottische. Militärarzt James Esdaile (1808 – 1859) eine Möglichkeit der schmerzlosen Operation, die er bei Gefangenen in Indien anwendete. Da es noch keine chem. Anästhesie gab, operierte und amputierte er in Hypnose. Die Kirche und die königliche Gesellschaft verboten Esdaile die Anwendung der Hypnose, weil Schmerz ja schließlich „Gott gewollt“ ist.

Nach dem Aufkommen von betäubenden Gasen für die Narkose, geriet diese Methode in Vergessenheit. Die Wissenschaft konzentrierte sich auf die Perfektionierung der Narkose mit chemischen Mitteln.

Siegmund Freud (1856 – 1939) entdeckte Hypnose für sich und seine Psychotherapie und Psychoanalyse. Er stellte aber sehr schnell fest, dass Hypnose viel zu effizient war, um davon leben zu können. Er prägte den Satz: „ Hypnose ist die Psychotherapie des armen Mannes“…. Was so viel bedeutet, wie „ Wenn Du dir meine Psychotherapie nicht leisten kannst, dann nutze die Hypnose. Da wird dir schneller geholfen!“

Dave Elman (eigentlich David Kopelman; 1900 – 1967) und Milton Hyland Erickson (1901 – 1980) aus den USA brachten durch ihre Studien die Hypnose in den Dreißiger, Vierziger und Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts wieder in das Rampenlicht zurück.

Gerald Kein und Gil Boyne (beide aus den USA) zählen zu den letzten, noch lebenden Größen der Hypnose.

Sie trugen und tragen heute noch viel dazu bei, dass wieder häufiger in Hypnose operiert wird, zum Beispiel beim Zahnarzt. Auch werden schmerzfreie Geburten durch Hypnose ermöglicht. Es gibt viele konkrete Beispiele aus der Medizin, die erstaunliche Resultate durch Anwendung der Hypnose eindeutig belegen.

Kann Hypnose gefährlich sein?

In Hypnose sind Sie alles andere als willenlos. Selbst wenn Sie sich gerade in einer tiefen Phase befinden und zum Beispiel ein Feuer ausbrechen würde, würden Sie dies sofort bemerken, aufstehen und den Raum verlassen. Dasselbe gilt für Suggestionen, die konträr der eigenen Ethik, Religion oder Moral gehen würden.

Aber natürlich, und das muss auch gesagt sein, gibt es auch hier gewisse Gefahren, wie z. Bsp. dumme und gefährliche Vorführungen auf der Bühne, unqualifizierte Therapeuten, oder hysterische Menschen.

Ein gut ausgebildeter Hypnotiseur kann aber mit all diesen Themen umgehen.

In seltenen Fällen können nach der Hypnose leichte Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle auftreten, die aber sehr schnell wieder verschwinden.

Sind meine intimsten Geheimnisse in Hypnose sicher?

Ja, auf jeden Fall. Wenn Sie Ihre Geheimnisse nicht unter normalen Umständen jemandem anvertrauen würden, tun sie es auch nicht in Hypnose. Unser Gehirn funktioniert auch weiterhin und sie haben immer die Wahl, sich für oder gegen etwas zu entscheiden.

In Hypnose können Sie lange im Unterbewusstsein verborgene Wahrheiten über sich selbst finden. Da können schon mal unangenehme Sachen an die Oberfläche geraten. Genau dies ist die Absicht der Therapie, durch die dann endlich viele der Probleme gelöst werden können.

Mache ich in Hypnose Dinge, die ich gar nicht will?

Nein. Dies ist das größte, allgemein vorherrschende Missverständnis. Es wird durch Unwissenheit gefördert, in Filmen, Büchern oder aber auch durch die Bühnenhypnose. Anscheinend tun Menschen dort Dinge, die sie nie tun würden, aber eigentlich genau das Gegenteil ist wahr. Und wie bereits erwähnt, schläft man nicht, ist auch nicht in Ohnmacht oder sonst wie gelähmt oder willenlos.

Wie ist das Gefühl der Hypnose?

Wie Hypnose wahrgenommen wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Einige Menschen fühlen sich bleiern schwer, andere meinen zu schweben. Aber alle spüren eine angenehme Entspannung, wie sie sie noch selten erlebt haben.
Wie auch immer Sie sich dabei fühlen. Es ist Ihr Gefühl und für Sie ist es immer richtig.

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Auch in einem Beratungsgespräch beantworten wir Ihnen gerne alle Ihre Fragen um das Thema Hypnose.

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