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Stress

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Wird im Gehirn durch die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden (HPA)-Achse durch die Ausschüttung der Stresshormone gesteuert. Die HPA-Achse reagiert äußerst sensibel auf Reize, die einem bedrohlich erscheinen. Durch einen Reiz wird im Hypothalamus der Nucleus paraventricularis (PVN) aktiviert. Durch die Ausschüttung des Corticotropin-Releasing-Faktors (CRF) wird die Hirnanhangdrüse stimuliert. Dort wird ein adrenocorticotropes Hormon (ACTH) produziert und in die Blutbahn abgegeben. Dieses Hormon erreicht dann über den Blutkreislauf die Nebennierenrinde, produziert dort das eigentliche Stresshormon Kortisol und setzt es frei. Kortisol bereitet den Körper dann auf die Kampf- oder Fluchtreaktion vor. Die Hormone Noradrenalin und Adrenalin unterstützen hierbei das Nervensystem. Durch diese drei Hormone (Kortisol, Noradrenalin und Adrenalin) kann der Körper auf eine Bedrohung reagieren.

Durch das Adrenalin werden Blutdruck und Herzfrequenz erhöht. Das Blut wird zu den Muskeln transportiert und die Reaktionszeit erhöht. Das Kortisol (ein Glucocorticoid) sorgt für die Bereitstellung von Energiereserven (Zucker (Glukose)) und die Muskeln können dann perfekt arbeiten. Das Gehirn ist auf das Höchste gespannt und arbeitet hochkonzentriert. Andere Energieverbraucher im Körper werden auf das Allernötigste reduziert, so dass keine Energie verschwendet werden kann. Dazu gehören zum Beispiel das Verdauungssystem, oder auch das Hungergefühl. Über mehrere Schleifen auf allen Ebenen des Hippocampus (Ort der Gedächtnisspeicherung) und der HPA-Achse wirkt das Kortisol dafür, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Dabei kommuniziert die HPA-Achse auch mit anderen Regionen im Gehirn. So auch mit der Amygdala (Mandelkern), die für Gefühle und Angst zuständig ist. Ebenfalls kommuniziert die HPA-Achse mit dem Hippocampus, der eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisbildung spielt und auch Einfluss auf Stimmungen und Motivation hat.

Stress ist lebensnotwendig

Stress ist erst einmal nichts Negatives. Er ist sogar lebensnotwendig für die Abwendung von Bedrohungen für Leib und Leben. Dafür ist die kurzfristige Aktivierung der HPA-Achse notwendig und wichtig.

Stress macht krank

Eine dauerhaft erhöhte Kortisol-Produktion und Konzentration – als Stress – ist für den Körper schädlich und macht krank. Auf lange Sicht kann dies zu dem berühmten Burnout – Syndrom oder sogar zu Depressionen führen.

Der Körper braucht seine Ruhephasen und Ruhepausen ganz dringend, denn nur so kann er sich erholen und sein lebensnotwendiges Ruhegleichgewicht wiederherstellen.

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